Organisation
Dr.-Ing.

Jens Schlimbach

Stellv. Leiter Verarbeitungstechnik & Leiter Roving- & Tapeverarbeitung

Jens Schlimbach

Lebenslauf

2018
Dr.-Ing. Andreas Baumann hat nach seiner Tätigkeit in der Werkstofftechnik der BASF SE Ludwigshafen an der TU Ilmenau Wirtschaftsingenieurwesen mit der Studienrichtung Maschinenbau studiert. Das Studium hat er im Jahr 2018 abgeschlossen mit einer Masterarbeit zur Schutzgasabdeckung im Remote-Laserstrahlschweißen.
2025
Durch mehrere Forschungsaufenthalte an der Texas A&M Universität konnte er die gemeinsame Forschung mit Prof. Anastasia Muliana im Bereich der experimentellen und numerischen Beschreibung von Verbundwerkstoffen initiieren und vertiefen. 2025 hat er die Aktivitäten im Bereich der Medizintechnik übernommen.
seit 2018
Im Jahr 2018 begann er am IVW als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich der Ermüdungs- und Lebensdaueranalyse und promovierte zum Thema „Factors controlling damage initiation in fatigue loaded unidirectional composites under the influence of different matrix properties“ im Jahr 2024. Seit dem Jahr 2025 hat er die Vorlesung „Ermüdung und Lebensdauer“ an der RPTU-Kaiserslautern Landau übernommen.
2004 – 2008
Andreas Gebhard studierte an der Technischen Universität Kaiserslautern und der University of Edinburgh Chemie und schloss sein Studium 2004 mit dem Diplom ab. Anschließend war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Physikalische Chemie des Fachbereichs Chemie der TU Kaiserslautern. Von 2005 bis 2008 war Herr Gebhard wissenschaftlicher Mitarbeiter am IVW mit den Themenschwerpunkten Gleitverschleiß, wassergeschmierte Tribokontakte, Triboelektrische Korrosion und Prüfweisenentwicklung.
2008 – 2017
2008 wechselte er in die Wirtschaft zur Tribologic GmbH, wo er als Leiter F&E die Entwicklung tribologisch modifizierter Verbundwerkstoffe sowie den Aufbau und den Betrieb des firmeneigenen Reibungs- und Verschleißlabors verantwortete. 2010 wurde Herr Gebhard zusätzlich geschäftsführender Gesellschafter der Tribologic GmbH.
2017 – 2024
Herr Gebhard leitete ab Juli 2017 das Kompetenzfeld Tribologie des Instituts für Verbundwerkstoffe GmbH. Seine Tätigkeitsschwerpunkte waren die Tribologie der Kunststoffe, speziell die der Kunststoff/Kunststoff-Gleitpaarungen, die Entwicklung und Prüfung tribologischer Hochleistungswerkstoffe auf Thermoplastbasis sowie die Entwicklung hochgradig digitalisierter und integrierter Arbeitsweisen im Tribolabor und der dazu benötigten Computerprogramme und Prüfmaschinen.
seit 2024
Seit dem 1. August 2024 ist Herr Gebhard Technisch-Wissenschaftlicher Direktor des Programmbereichs Digitalisierung und Leiter des Kompetenzfelds Digitalisierte Material- & Prozessentwicklung.
2014
Dr.-Ing. Andreas Klingler kommt aus dem Rhein-Main-Gebiet und studierte Maschinenbau und Verfahrenstechnik mit materialwissenschaftlichem Schwerpunkt an der Technischen Universität Kaiserslautern (heute Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau). Seine Diplomarbeit fertigte er 2014 zu galvanisch abgeschiedenen Nickel-Teflon-Verbundwerkstoffen an der University of Toronto (Kanada) in der Nanomaterials Research Group von Prof. Uwe Erb an (Note 1,0).
2021
Nach seinem Abschluss und einem knappen Jahr als Entwicklungsingenieur bei Goodyear S.A. (Luxemburg), beschäftigte er sich im Rahmen seiner Promotion am IVW mit dem Phasenseparationsverhalten von Block-Copolymeren und dessen Wirkung auf die thermo-mechanischen und bruchmechanischen Eigenschaften polymerer Verbundwerkstoffe. Nach einem viermonatigen Forschungsaufenthalt an der University of Sydney (CAMT), bei Prof. Lin Ye, promovierte er Anfang 2021 im Bereich der Materialwissenschaften der RPTU Kaiserslautern (magna cum laude).
seit 2023
Im Mai 2023 trat Dr. Klingler eine durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Walter-Benjamin-Stelle an (Ende Mai 2025) und widmet sich aktuell dem Feld der Vitrimere.
2007
Dr. Barbara Güttler hat ihr Studium der Biotechnologie mit Schwerpunkt Bioprozesstechnik an der Technischen Fachhochschule Berlin mit dem Diplom-Ingenieur (FH) im Jahr 2007 abgeschlossen. Im Anschluss daran hat sie an der Universität von Waterloo, Ontario (Kanada) ihre Forschungsarbeit im Bereich der „Biocomposites“ aufgenommen und intensive Forschungserfahrungen in Verbundwerkstoff-Entwicklung und -Analyse gesammelt.
2012 – 2013
In 2012 promovierte sie mit dem Thema “Effect of Thermal and Chemical Treatment of Soy Flour on Soy-Polypropylene Composite Properties”. Schwerpunkt ihrer Arbeit war die Charakterisierung von Naturmaterialien und Verbundwerkstoffen mit verschiedensten analytischen Methoden, u.a. Oberflächenanalyse, chemische Zusammensetzung sowie optische und rasterelektronmikroskopische Analyse. Während ihrer postdoktoralen Tätigkeit an der Universität in Waterloo von Mai 2012 bis Dezember 2013 konnte sie neben Labor- und Projektleitung ihre Forschungsarbeiten in den Bereichen der thermischen Charakterisierung und Oberflächenanalyse vertiefen. In 2013 war sie ebenfalls als Lehrkraft an der Universität in Waterloo tätig und unterrichtete den Bioprozesstechnik-Einführungskurs für den Studiengang der Chemischen Verfahrenstechnik.
seit 2014
Seit April 2014 ist Dr. Güttler am Institut für Verbundwerkstoffe GmbH als Kompetenzfeldleiterin für Materialkreisläufe in der Abteilung für Materialwissenschaft tätig. Sie ist außerdem Ansprechpartnerin für die Themen „Biocomposites“ und „Kohlenstofffaser-Recycling“ am IVW.
seit 2016
Seit 2016 ist sie als Gleichstellungsbeauftragte Ansprechpartnerin u. a. für Themen der Gleichstellung, Vielfalt und Familie am IVW. Dr. Güttler ist Leiterin der AG Biocomposites beim Composites United e.V. und, zusammen mit Prof. Luisa Medina, Leiterin des Arbeitskreises Naturfaserverstärkte Kunststoffe des AVK e.V..
1999
Dr.-Ing. Bernd Wetzel hat am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Maschinenbau mit den Schwerpunkten Werkstoffe, Schadenskunde und Energiesysteme studiert. Nach seiner Diplomarbeit am California Institute of Technology, USA, schloss er das Studium 1999 mit dem Diplom ab.
2000 – 2006
Von 2000 bis 2006 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Herrn Prof. Dr.-Ing. Klaus Friedrich am Institut für Verbundwerkstoffe GmbH in Kaiserslautern.
2004
2004 forschte er als Gastwissenschaftler am Materials Science Institute der Zhongshan University in China bei Prof. Mingqiu Zhang.
2008
2008 wurde er Abteilungsleiter für „Forschung und Entwicklung Verbundwerkstoffe“ sowie Produktlinienleiter „Verbundwerkstoffe“ bei SchäferRolls in Renningen und entwickelte impact- und verschleißresistente Kalanderwalzenbezüge.
bis 2008
Nach Abschluss seiner Doktorarbeit zu “Mechanische Eigenschaften von Nanoverbundwerkstoffen aus Epoxydharz und keramischen Nanopartikeln“ leitete er als Postdoc bis 2008 stellvertretend die BMBF-Nachwuchsforschergruppe „Nanopartikelverstärkte polymere Hochleistungskunststoffe: Technische Leistungsfähigkeit und wirtschaftliche Herstellverfahren“ am IVW.
seit 2012
2012 folgte er dem Ruf als Technisch-Wissenschaftlicher Direktor der Abteilung Werkstoffwissenschaft des Instituts für Verbundwerkstoffe GmbH. Seitdem leitet er das Kompetenzfeld „Tailored Thermosets & Biomaterials“ und zur Zeit auch das Kompetenzfeld „Tribologie“.
1987 – 2012
PD Dr.-Ing. habil. David May (geb. Becker) wurde 1987 in Baden-Baden geboren. Im Anschluss an seinen Wehrdienst bei der Luftwaffe studierte er an der Technischen Universität Kaiserslautern Wirtschaftsingenieurwesen mit der Fachrichtung Maschinenbau. Er schloss das Studium im Januar 2012 mit einer Diplomarbeit über die Wirtschaftlichkeit des thermoplastischen Tapelegeverfahrens ab.
2012 – 2015
Anschließend arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Verbundwerkstoffe GmbH im Bereich Verarbeitungstechnik und promovierte im Juli 2015 mit einer Dissertation über das Imprägnierverhalten textiler Verstärkungsstrukturen.
2021
Nach erfolgreicher Habilitation wurde Dr. May im Juni 2021 die Lehrbefugnis für das Fach "Prozesstechnik der Verbundwerkstoffe" an der TUK erteilt.
Gutachtertätigkeit
Herr May ist Mitglied im Editorial Advisory Board des Journals Science and Engineering of Composite Materials (De Gruyter). Für die Journals Composites Part A, Polymer Composites, Journal of Composite Material, Journal of Porous Media, Advanced Manufacturing: Polymer & Composites Science und Textile Research Journal ist Herr May unter anderem als Gutachter tätig.
Persönliches
Er ist verheiratet und hat 2 Kinder.
seit 2016
Im Januar 2016 wurde er Leiter des Kompetenzfeldes „Imprägnier- und Preformtechnologien“ und Lehrbeauftragter der TUK für die „Integrierte Produktentwicklung mit Faser-Kunststoff-Verbunden“. Seit März 2020 leitet er zudem die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte, interdisziplinäre Nachwuchsgruppe „TopComposite - Topologieoptimierte und ressourceneffiziente Composites für Mobilität und Transport“. Im Januar 2023 wurden die beiden Bereiche im Kompetenzfeld "Digitalisierte Prozess- & Materialentwicklung" zusammengefasst und dem neuen Programmbereich „Digitalisierung“ zugeordnet, den David May ebenfalls seit Januar 2023 leitet.
2011
Florian Gortner studierte an der Hochschule Kaiserslautern Maschinenbau mit der Vertiefungsrichtung Fahrzeugtechnik und Leichtbau und schloss diesen Studiengang 2011 mit Auszeichnung ab.
2013
Darauf aufbauend folgte ein Masterstudium „Kunststofftechnik und Faserverbundwerkstoffe“ an der Technischen Universität Kaiserslautern, welches er 2013 erfolgreich abschloss.
2019
2019 schloss er seine Doktorarbeit zum Thema „Bio-basierte und nachwachsende Füllstoffe für dichtereduzierte Sheet Molding Compounds“ ab und wurde an der TU Kaiserslautern promoviert.
ab 2013
Anschließend begann er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für Verbundwerkstoffe, um bei Prof. Dr.-Ing. Peter Mitschang im Bereich der Verarbeitungstechnik auf dem Gebiet der SMC-Entwicklung zu forschen.
PostDoc
Danach erfolgte die Mitarbeit als PostDoc in der Abteilung Verarbeitungstechnik mit abteilungsübergreifenden Aufgaben in den Bereichen nachhaltige und bio-basierte Werkstoffe, Prozess- und SMC-Entwicklung.
seit 2024
Seit November 2024 ist Dr. Gortner Leiter des Kompetenzfelds Remanufacturing & Repair und ist für die Forschungsfelder „rCF-Verarbeitung, Kaskadennutzung von recycelten Verstärkungsfasern, Repair-Technologie und LCA“ verantwortlich.
2008 – 2012
Professor Mutlu hat Chemie an der Marmara-Universität sowie der Boğaziçi-Universität in Istanbul studiert und 2008 mit dem Master abgeschlossen. Von 2008 bis 2012 promovierte sie unter der Betreuung von Prof. Dr. Michael A. R. Meier im Bereich nachhaltiger polymere Plattformchemikalien – mit Stationen an der Hochschule Emden/Leer, der Universität Potsdam und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT).
2012 – 2019
Nach ihrer Promotion war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am KIT tätig und forschte 2013–2014 als Postdoktorandin am Institut Charles Sadron des CNRS in Straßburg (mit Dr. habil. Jean-François Lutz). Von 2014 bis Dezember 2017 war sie als Senior Scientist in der Gruppe von Prof. Dr. Christopher Barner-Kowollik am KIT - Karlsruher Institut für Technologie aktiv. Im Dezember 2017 wechselte sie in die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Patrick Théato (KIT), wo sie ebenfalls als Senior Scientist tätig war. Für ihre exzellenten wissenschaftlichen Leistungen wurde ihr 2017 ein Forschungsangebot an der Queensland University of Technology (QUT) in Brisbane unterbreitet, das sie aus familiären Gründen nicht annahm. Die internationale Kooperation mit Australien wurde jedoch kontinuierlich weitergeführt.
2019 – 2022
Ab 2019 war sie als Laborleiterin (2019–2022) für das Soft Matter Synthesis Laboratory (SML) am KIT verantwortlich. Von 2021 bis 2022 war sie zudem stellvertretende Direktorin des Instituts für Biologische Grenzflächen 3 (IBG-3). In dieser Zeit verantwortete sie zahlreiche Projekte zur lichtgesteuerten Polymerisation, zu Schwefelchemie und zur Entwicklung zirkulärer Materialsysteme.
2022 – 2025
Im Jahr 2022 folgte sie dem Ruf auf eine Juniorprofessur für Polymerchemie (Tenure Track) an der Université de Haute-Alsace (UHA) in Mulhouse, Frankreich. Im Januar 2023 erhielt sie ein Berufungsangebot auf eine Associate Professorship für "Chemistry of Circular Economy" an der Universität Helsinki, Finnland. Im Januar 2024 übernahm sie am Institut de Science des Matériaux de Mulhouse (IS2M) die Rolle als Sprecherin der thematischen Forschungsachse „Multi-Dimensional Materials and Interfaces“ (2024–2025).
seit 2025
Seit 2025 ist sie Professorin für Technische Polymerchemie an der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) sowie Forschungsdirektorin für Polymerchemie am Leibniz-Institut für Verbundwerkstoffe GmbH (IVW).
1970 – 1973
PhD-thesis, faculty of physical chemistry, Regensburg University
1974 – 1986
Postdoc physics department, Saarland University, Saarbrücken, Germany
1986
Habilitation
1987 – 1993
Private tutor, Saarland University, Saarbrücken, Germany
1995 – 1996
SFB-referee for Deutsche Forschungsgemeinschaft
2001 – 2005
Member of coordination committee, French-German University
2006
Offer of a Chair of Excellence, UHP, Nancy, France
2006 – 2014
Invited professor, Université du Luxembourg
2008 – 2012
Member of Conseil Scientifique, Université Henri Poincaré, Nancy
2012 – 2017
Member of Conseil Administration, Université de Lorraine
2014 – 2019
Invited professor, Saarland University, Saarbrücken, Germany
April 1970
Master in physics, Saarland University, Saarbrücken, Germany
Dec. 2001
Responsible for cursus intégré Saar-Lor-Lux en physique (integrated Saar-Lor-Lux study course in physics), organized between Saarland University, Saarbrücken, Germany, UHP, Nancy, France and Université du Luxembourg (UL)
May 1993
Invited professor, Saarland University, Saarbrücken, Germany
May 2000
Founder and person responsible for cursus intégré franco-allemand en physique, between Saarland University, Saarbrücken, Germany and Université Henri Poincaré (UHP), Nancy, France
seit 1976
Referee for Deutsche Forschungsgemeinschaft
seit 2019
Invited professor at Leibniz-Institut für Verbundwerkstoffe (IVW), TU Kaiserslautern, Germany
2001
Dr. Schlimbach studierte an der Universität Kaiserslautern Wirtschaftsingenieurwesen (Maschinenbau) und schloss im Jahr 2001 mit dem Diplom ab.
2001 – 2006
Darauffolgend trat er als wissenschaftlicher Mitarbeiter dem Institut für Verbundwerkstoffe bei, um bei Prof. Dr.-Ing. Mitschang im Bereich der Verarbeitungstechnik auf den Gebieten „Thermoplast-Tapelegen“ technologisch und quer über die Kompetenzfelder hinweg im Bereich „Kostenberechnung von FKV“ zu forschen.
2006
2006 schloss er seine Doktorarbeit zum Thema „Ökonomische Prozessanalyse und Modellintegration zur Kostenberechnung von Faser-Kunststoff-Verbunden” ab und wurde an der TU Kaiserslautern promoviert.
2007 – 2016
Im Jahre 2007 gründete er als Geschäftsführer als europäische Niederlassung des Technologieunternehmens Quickstep Holdings Ltd. die Quickstep GmbH und baute diese sukzessive aus. Seit 2009 wurde zudem von diesem Standort aus unter Dr. Schlimbachs Leitung in der Funktion Vice President Engineering and Development alle F&E-Aktivitäten konzernübergreifend geplant und durchgeführt.
Lehre
Zudem engagierte sich Dr. Schlimbach in der Lehre, indem er an der TU München Seminare und Vorlesungen im Bereich der Out-of-Autoclave Technologien abhielt, sowie Veröffentlichungen und Buchbeiträge rund um dieses Thema verfasste.
seit 2006
Schon während seiner Studienzeit war Herr Dr. Schlimbach als Berater für verschiedene Branchen tätig, und sammelte als Dozent erste Erfahrungen. Seit dem Jahr 2006 berät Herr Dr. Schlimbach Anwender von Faser-Verbundtechnologien aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, sowie der Automobilindustrie.
seit 2016
Im Mai 2016 wurde Herr Dr. Schlimbach in der Abteilung Verarbeitungstechnik zum Kompetenzfeldleiter für „Roving- und Tapeverarbeitung“ am Institut für Verbundwerkstoffe GmbH benannt und zeichnet sich zudem für das Forschungsfeld „Wirtschaftlichkeitsanalysen und Ökoeffizienz“ verantwortlich.
1997
Professor Hausmann hat an der Technischen Hochschule Darmstadt sowie der Universität Kaiserslautern Maschinenbau studiert und 1997 mit dem Diplom abgeschlossen.
1997 – 2000
Nach dem Studium arbeitete er als Entwicklungsingenieur bei der Firma Comat Composite Materials (heute CirComp GmbH) und war dort mit der Projektbearbeitung auf dem Gebiet der CFK-Wickelbauteile befasst.
2000 – 2003
Im Jahr 2000 wechselte er an das Institut für Werkstoff-Forschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Köln. Dort verfasste er auch seine Dissertation mit dem Titel „Modellierung und Optimierung faserverstärkter Titanlegierungen“, mit der er 2003 an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen zum Dr.-Ing. promoviert wurde.
2005
Nach weiterer Forschungstätigkeit auf dem Gebiet der Titanmatrix-Verbundwerkstoffe am DLR und einem Forschungsaufenthalt am National Institute of Materials Science (NIMS) in Tsukuba, Japan, gründete er 2005 die Helmholtz-Hochschul-Nachwuchsgruppe „Electrolytic Production Routes for Titanium Matrix Composites“ in Kooperation mit der RWTH Aachen. Ebenfalls 2005 wurde er zum Gruppenleiter „Hybride Werkstoffsysteme und Intermetallics“ ernannt. In diesem Zusammenhang baute Prof. Hausmann Forschungsaktivitäten zu Metall-Polymer-Hybridwerkstoffen und zum selektiven Laserschmelzen von Titan und Titanaluminiden auf.
seit 2014
2014 erhielt er den Ruf auf die W3-Professur „Leichtbau mit Verbundwerkstoffen“ an der Technischen Universität Kaiserslautern und wurde gleichzeitig zum Technisch-Wissenschaftlichen Direktor der Abteilung „Bauteilentwicklung“ am Institut für Verbundwerkstoffe GmbH bestellt.
2018
Dr.-Ing. Julia Jungbluth hat an der ehemals Technischen Universität Kaiserslautern (heute RPTU) Maschinenbau auf Diplom studiert und 2018 erfolgreich abgeschlossen. Im Dezember 2018 begann sie ihre Arbeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Werkstoffwissenschaft des IVW. Im Rahmen ihrer Promotion beschäftigte sie sich mit der Optimierung der Kraftübertragung zwischen Formgedächtnislegierungs-Drähten und Polymer sowie der Entwicklung von formadaptiven, morphenden Strukturen.
Engagement
Zusätzlich zu diesem Aufgabenfeld engagiert sie sich als Mentorin für Studentinnen.
seit 2024
Seitdem sie im Sommer 2024 promoviert wurde ist sie als Post Doc am IVW tätig und widmet sich im Bereich Emerging Technologies den Querschnittstechnologien.
1994
PD Dr. rer. nat. habil. Martin Gurka hat an der Universität Heidelberg Physik studiert und 1994 mit dem Diplom abgeschlossen.
1994 – 1998
Er war von 1994 bis 1998 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für angewandte Physikalische Chemie der Universität Heidelberg und hat 1998 zu einem Thema der nichtlinearen Laserspektroskopie an funktionalen Grenzflächen promoviert.
1998 – 2000
Im Anschluss an die Promotion wechselte Dr. Gurka als Projektleiter zur Hörbiger Antriebstechnik GmbH, in den Bereich Entwicklung von organischen und metallischen Reibwerkstoffen.
2000 – 2008
Im Jahr 2000 wurde Dr. Gurka zum Geschäftsführer der Neue Materialien Würzburg GmbH berufen und war Mitglied der Geschäftsführung des Kompetenzzentrums Neue Materialien Nordbayern, einem überregionalen Werkstoffkompetenzzentrum an den Standorten Bayreuth, Fürth und Würzburg. In der Zeit von 2000–2008 vertrat Dr. Gurka hier das Fachgebiet der multifunktionalen Werkstoffe und entwickelte Produktionsverfahren und Anwendungen für aktive Verbundwerkstoffe.
2008 – 2010
Anschließend ging Dr. Gurka zur Fludicon GmbH, Darmstadt. Er hat die Entwicklung elektrorheologischer Fluide geleitet und eine Pilotproduktion aufgebaut.
2022
Nach erfolgreicher Habilitation wurde Dr. Gurka im November 2022 die Lehrbefugnis für das Fach "Werkstoffwissenschaft der Verbundwerkstoffe" an der TUK erteilt.
seit 2010
Seit 2010 ist Dr. Gurka am Institut für Verbundwerkstoffe GmbH. Er leitet das Kompetenzfeld Smart Composites & Nondestructive Testing und ist stellvertretender Abteilungsleiter der Werkstoffwissenschaft.
1998 – 2008
Dr. Miro Duhovic absolvierte den Bachelor of Engineering (First Class Honors) im Fachbereich Maschinenbau an der Universität Auckland in Neuseeland im November 1998, wo er auch im August 2005 seinen Doktortitel erhielt. Von August 2005 bis November 2008 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter (unterstützt durch die Foundation for Research, Science and Technology) am Centre for Advanced Composite Materials (CACM), Universität Auckland. Hier forschte er auf den Gebieten der Modellierung des Verformungsverhaltens von Verbundwerkstoffen sowie der Entwicklung, Charakterisierung und Verarbeitung von Hochleistungs-Prepreg-Tapes, bestehend aus Naturfasern und biologisch abbaubaren Thermoplasten.
2008
Mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft kam er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Dezember 2008 zum Institut für Verbundwerkstoffe GmbH. Seine Forschungsgebiete beinhalteten unter anderem die Entwicklung von einer Finite-Element basierten Simulationsmodelle zur Vorhersage und Erforschung des Deformationsverhaltens und die Simulation von Umformprozessen thermoplastischer faserverstärkter Halbzeuge.
seit 2012
Seit Januar 2012 ist er Forschungsleiter des Kompetenzfeldes „Prozesssimulation“, das die Simulation verschiedenster Herstellungsverfahren von Polymerverbundwerkstoffen umfasst.
1998
Dr.-Ing. Nicole Motsch-Eichmann hat nach der Ausbildung zur Bauzeichnerin an der RPTU Kaiserslautern-Landau und der RWTH Aachen Bauingenieurwesen studiert und 1998 mit dem Diplom abgeschlossen.
1998 – 2005
Nach Abschluss der Diplomarbeit war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bauinformatik der RPTU Kaiserslautern-Landau tätig und hat die Tätigkeit dort mit Promotion abgeschlossen.
2005 – 2009
Von 2005 bis 2009 war sie als „Statikerin Strukturkonstruktion“ bei Airbus in Hamburg tätig und dort als Gruppenleiterin für die Finite-Elemente -Modelle und -Analysen des Seitenleitwerks im Programm „A400M“ verantwortlich. Darüber hinaus hat sie sich mit der Entwicklung und Berechnung von FKV-Anschlussprofilen befasst.
seit 2009
Seit 2009 ist sie Mitarbeiterin des Instituts für Verbundwerkstoffe GmbH in der Abteilung „Bauteilentwicklung“ und seit Juli 2015 Kompetenzfeldleiterin im Bereich „Bauweisen“.
2004 – 2021
Von 2004 bis 2007 war er Mitarbeiter beim Zentralprojekt der DFG-geförderten Forschergruppe: „Internationale Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsfähigkeit von Universitäten und Forschungsorganisationen – Neue Governanceformen“ am Deutschen Forschungsinstitut für Öffentliche Verwaltung Speyer (FÖV) und von 2007 bis 2009 war er Referent in der Gruppe „Personal, Recht, Organisation“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sowie Programmverantwortlicher für das DFG-Forum „Hochschul- und Wissenschaftsmanagement“. In den Jahren 2009 bis 2018 war Herr Sadaune in unterschiedlichen Funktionen (Projektleiter, Bereichsleiter, Co-Leiter Weiterbildung, stellvertretender Geschäftsführer und zuletzt kommissarischer Geschäftsführer) für das Zentrum für Wissenschaftsmanagement (ZWM) e.V. Speyer tätig. Von 2018 bis 2021 war er Leiter des Servicezentrums Strategie, Forschung und integrierter Transfer (zuvor: Servicezentrum Forschung, IT & strategische Innovation) (SFI) und Leiter des Geschäftsbereichs Strategie & Planung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU).
2006
Pascal Sadaune, M.A., hat an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Politische Wissenschaften, Philosophie und Rechtswissenschaften studiert und 2006 mit einem Magister abgeschlossen.
seit 2021
Seit dem 1. September 2021 ist Herr Sadaune als Administrativer Geschäftsführer am Leibniz-Institut für Verbundwerkstoffe GmbH tätig.
2014 – 2023
Patrick Flore studierte an der Technischen Universität Kaiserslautern Informatik und schloss sein Studium 2014 mit dem Master ab. Anschließend war er von 2015 bis 2020 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Computergrafik und am Lehrstuhl für Visuelle Informationsanalyse der TU Kaiserslautern. Von 2020 bis 2023 war Herr Flore wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Fertigungstechnik und Betriebsorganisation (FBK) mit den Themenschwerpunkten Digitale Zwillinge, Machine Learning in der Produktion und Entwicklung Cyber-Physischer Systeme.
seit 2023
Herr Flore nahm im August 2023 den Ruf für die Juniorprofessur Data Science in Production Engineering am Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik der RPTU Kaiserslautern-Landau an. Seine Forschungsschwerpunkte sind hierbei Erklärbare Künstliche Intelligenz, Machine Vision und Forschungsdateninfrastrukturen.
seit 2025
Seit dem 1. April 2025 ist Herr Flore zusätzlich Leiter des Kompetenzfelds Datengetriebene Methoden am IVW.
2002
Dr.-Ing. Sebastian Schmeer hat am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Bauingenieurwesen mit der Vertiefungsrichtung „konstruktiver Ingenieurbau“ studiert. Das Studium hat er im Jahr 2002 mit seiner Diplomarbeit im Bereich der Faserverbundwerkstoffe in der Konzernforschung bei Airbus abgeschlossen.
Normung
Dr.-Ing. Schmeer ist in verschiedenen leitenden Positionen im Bereich der nationalen Normung für Kunststoffe im DIN tätig. Er ist seit Jahren Teil der deutschen Delegation zu den internationalen ISO Plenary Meetings und arbeitet dort an internationalen Normen für Faser-Kunststoff-Verbunde.
seit 2003
In 2003 begann er am Institut für Verbundwerkstoffe als wissenschaftlicher Mitarbeiter, wo er 2009 zum Thema „Experimentelle und simulative Analyse von induktionsgeschweißten Hybridverbindungen“ promoviert wurde. Anschließend arbeitete er als Teamleiter in der Abteilung „Berechnung und Konstruktion“. In 2011 wurde er Mitglied des Technologietransferteams (TTT) des IVW und 2012 Leiter des Kompetenzfelds „Mechanische Charakterisierung & Modellierung“. Seit 2015 ist er stellvertretender Abteilungsleiter der Abteilung „Bauteilentwicklung“.
2010
Professor Neumeyer hat an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München Feinwerktechnik / Mechatronik studiert und 2010 mit dem Diplom abgeschlossen.
2010 – 2015
Danach war er ab 2010 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Polymere Werkstoffe der Universität Bayreuth und ab 2012 zudem als Leiter der dortigen Arbeitsgruppe Duroplaste und Faserverbunde tätig. 2015 schloss er seine Promotion bei Professor Volker Altstädt zum Thema „Struktur und Eigenschaften neuer, flammgeschützter Prepreg-Matrixsysteme für Anwendungen in der Kabine von Verkehrsflugzeugen“ ab.
2015 – 2023
Von 2015 bis 2023 leitete Professor Neumeyer den Geschäftsbereich Kunststoffe der Neue Materialien Bayreuth GmbH. Seine Arbeitsgebiete umfassten die Themen Faserverbundkunststoffe, Partikelschäume, Spritzgießsonderverfahren und Additive Fertigung mit Kunststoffen. Darüber hinaus stellten Nachhaltigkeitsaspekte und deren quantitative Bewertung ein Querschnittsthema seiner Arbeiten dar. Zudem war er an der Universität Bayreuth als Lehrbeauftragter im Fach „Polymere Verbundwerkstoffe“ tätig und Mitglied des Expertengremiums „Additive Fertigung“ beim Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Von Juli 2016 bis Dezember 2022 war er neben seiner Tätigkeit bei der Neue Materialien Bayreuth auch Geschäftsführer des Branchennetzwerks für Polypropylen-Partikelschäume „EPP-Forum e.V.“.
seit 2023
Seit September 2023 ist er Technisch-Wissenschaftlicher Direktor des Programmbereichs Verarbeitungstechnik des Leibniz-Instituts für Verbundwerkstoffe sowie Universitätsprofessor an der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau.
1993
Professor Breuer hat an der Technischen Hochschule Darmstadt, der University of Manchester Institute of Science and Technology sowie an der Universität Kaiserslautern Maschinenbau studiert und 1993 mit dem Diplom abgeschlossen.
1994 – 1997
Nach seinem Wehrdienst bei der Luftwaffe war er von 1994 bis 1997 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Herrn Prof. Dr.-Ing. Manfred Neitzel am Institut für Verbundwerkstoffe GmbH in Kaiserslautern.
1999
1999 wurde er Projektleiter für die Entwicklung neuer Hochauftriebsstrukturen in Faserverbundbauweise bei Airbus.
2002 – 2006
2002 wurde er bei Airbus Abteilungsleiter für Composite Technology. Nach seiner Aufnahme in den Führungskreis 2006 leitete er bei Airbus die Vorentwicklung Rumpfstruktur in Toulouse.
Promotion
Nach Abschluss seiner Doktorarbeit „Zur Umformtechnik gewebeverstärkter Thermoplaste“ war er zunächst als Entwicklungsingenieur des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt mit der Entwicklung fortschrittlicher CFK-Flügelstrukturen befasst.
seit 2010
2010 folgte er dem Ruf auf eine Universitäts-Professur für Verbundwerkstoffe an die Technische Universität Kaiserslautern und wurde Geschäftsführer des Instituts für Verbundwerkstoffe GmbH.

Ämter und Mitgliedschaften

  • Mitglied im Verein Deutscher Ingenieure VDI e.V.
  • Mitglied in der Gesellschaft zur Förderung der Material- und Verfahrenstechnik SAMPE Europe
  • Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde DGM e.V.
  • Mitglied in der Gesellschaft der Erdölingenieure SPE
  • Reviewer für die Journals Applied Composite Materials, Composites Part A, Polymers and Polymer Composites

Auszeichnungen

  • JEC Innovation Award 2012 in der Kategorie „Process“ für das RST-Verfahren (Resin Spray Transfer)
  • Australian Endeavour Award „Manufacturer of the Year 2011“ für die F-35 Produktion

Forschungsschwerpunkte und Interessen

  • Wirtschaftliche Verbundflugzeugstrukturen, Ökoeffizienz
  • Direkte Composite-Verarbeitung, z.B. AFP, Tapelegern, Wickelungtechnologien und 3D-Druck
  • Verarbeitungsverfahren für funktionsintegrierte Hochleistungsverbundwerkstoffe
  • Hybride Verbundfertigungsprozesse

Veröffentlichungen

Die Auflistung der Veröffentlichungen finden Sie hier.

Patente