Tailored Thermosets & Biomaterials
Das Kompetenzfeld
Das Kompetenzfeld entwickelt leistungsfähige multifunktionale Verbundwerkstoffe mit duroplastischer Matrix. Als Bottom-up-Technologieplattform wird ein innovativer „Werkstoffbaukasten“ erschlossen und eingesetzt. Mit neuen Werkstoffen, vorzugsweise auf Basis biogener Ressourcen, und funktionalen Nano- und Mikroverstärkungsmaterialien sowie Fasern werden Verbundwerkstoffe mit maßgeschneiderten Eigenschaften ausgestattet. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf ihrer Nachhaltigkeit und Dauerhaftigkeit auch in aggressiver Umgebung sowie auf ihrer (chemischen) Rezyklierbarkeit am Ende des Lebenszyklus. Dazu werden umweltfreundliche, skalierbare Herstellungs- und Recyclingprozesse entwickelt und flüssige Materialien vom Labormaßstab bis zu Mengen von 200 kg im industriellen Maßstab verarbeitet.
Ziel ist die Entwicklung von Werkstoffinnovationen auf der Grundlage eines mechanistischen Verständnisses und der Korrelation von Prozessen, Strukturen und Eigenschaften. Dabei kommen modernste Analysetechniken aus dem Spektrum ingenieurwissenschaftlicher, chemischer und physikalischer Methoden zum Einsatz, wie z.B. Bruchmechanik in Medien, Rasterkraftmikroskopie mit IR-Mapping und temperaturmodulierte optische Refraktometrie.


Branchen & Anwendungen
Spezielle Leistungsmerkmale
- Breite Expertise in der Werkstoffauswahl, Verarbeitung und Charakterisierung
- Entwicklung von duroplastischen Verbundwerkstoffen mit maßgeschneiderten, multifunktionalen Eigenschaften
- Skalierbare Verarbeitungstechnologien und -verfahren nach industriellem Standard
- Weiterentwicklung von Charakterisierungsmethoden
Werkstoffe und Fragestellungen
Typische Werkstoffe
- Reaktivsysteme
- Biobasierte Werkstoffe
- Mikro-/Nanofüllstoffe
- Holz
- Fasern
Typische Fragen
- Wie kann man die Eigenschaften und die Verarbeitbarkeit von Duroplasten verbessern ohne die Kosten zu erhöhen?
- Welche Duroplaste sind resistent gegen starke alkalische Medien, um ihre hohe Lebensdauer in der Anwendung zu erreichen?
- Welchen gleichwertigen oder besseren Ersatzwerkstoff kann man für einen am Markt nicht mehr verfügbaren Werkstoff einsetzen?




